Deeskalationsmanagement

Kompetenzvermittlung im Umgang mit hocherregten oder grenzüberschreitenden Verhaltensweisen

 

Donnerstag, 19.11.2020, 9.30 Uhr
bis Freitag, 20.11.2020, 16 Uhr

Das Spenerhaus, Frankfurt

Über die Veranstaltung

Angebote der Familienbildung haben den Anspruch, alle Menschen auch mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen zu erreichen. Dies ist in den letzten Jahren durch Ansätze der Barrierefreiheit insgesamt und der Inklusion insbesondere zunehmend relevant geworden.

Durch diese wünschenswerte Entwicklung entstehen aber auch immer wieder Situationen mit Teilnehmenden, die Kursleitungen und Referent*innen als sehr herausfordernd erleben. Dies gilt insbesondere für Kolleg*innen ohne Vorerfahrung oder Ausbildung im inklusions-pädagogischen Bereich.

Das Ziel von Institut ProDeMa, mit dem in Zusammenarbeit die Fortbildung durchgeführt wird, ist die Vermeidung von psychischen und physischen Verletzungen jeder Art, sowohl der Zielgruppe als auch der Mitarbeiter*innen. Erst in den letzten Jahren sind präventive Ansätze in den Mittelpunkt gerückt und Formen eines Deeskalationsmanagements haben sich etabliert.

Das Präventionskonzept von ProDeMa vermittelt das notwendige Wissen und die notwendigen Kompetenzen. Hierbei werden Ursachen und Beweggründe aggressiver und herausfordernder Verhaltensweisen vorgestellt und am Seminartag verbale Deeskalationstechniken aufgezeigt und trainiert.

Die Fortbildung geht auf Situationen in der Praxis ein, erklärt die Hintergründe unterschiedlicher Verhaltensweisen und vermittelt hilfreiche Strategien für den Umgang mit ihnen.

Inhalte

Tag 1:

  • Kurzvorstellung Professionelles Deeskalationsmanagement
  • Grundlagen des Erziehungsauftrags im täglichen Umgang mit Kursteilnehmenden aus „deeskalierender Sicht“
  • Besondere Aggressionsarten und -motivationen
  • Deeskalationsstufe 1:
  • Entwicklung und Bedeutung aggressiver Verhaltensweisen spezielle aggressionsauslösende Reize
  • Deeskalationsstufe 2:
  • Wahrnehmung, Interpretation und Bewertungsfehler von aggressiven Verhaltensweisen
  • Wahrnehmungslernen und Modellwirkung im Konfliktfall
  • Deeskalationsstufe 3:
  • Ursachen und Beweggründe grenzüberschreitender Verhaltensweisen
  • Deeskalationsstufe 4:
  • Theorie verbaler Deeskalationstechniken

Tag 2:

  • Basis Methoden der verbalen Deeskalation:
  • Sicherheitsaspekte im Umgang mit hocherregten Kursteilnehmenden
  • Verbale Deeskalationstechniken in der Kommunikation
  • Verbales Deeskalationstraining incl. Sicherheitstraining

Methoden

  • Theorie-Input
  • Diskussion, teilnehmerzentrierte Interaktion
  • intensives verbales Deeskalationstraining
  • Situationstraining und Praxissimulationen mit Videoanalysen und Nachtraining spezifischer Verhaltenskompetenzen
  • Power-Point-Präsentation

Referent

Hanna Gehr
ist zertifizierte ProDeMa Deeskalationstrainerin und zertifizierte psychologische Beraterin & Personal Coach.
Nach Ihrem Bachelor in Erziehungswissenschaften sammelte sie viel Berufserfahrung in der Schulassistenz, der Jugendhilfe, in Kindertagesstätten und als Teamleitung bei einem sozialen Träger.

Teilnehmerpreis

Der Teilnahmepreis beträgt  inkl. Übernachtung und Verpflegung pro Person:

Teilnahmepreis 250,- €
Teilnahmepreis Mitglieder 200,- €

Kurzinformation

Veranstaltung

Deeskalationsmanagement
Leitung: Aline Gehrt, BAG
Referent: Hanna Gehr
Veranstaltungs-Nr.: K-24-20

Datum

Donnerstag, 19.11.2020, 9.30 Uhr
bis Freitag, 20.11.2020, 16 Uhr

Veranstaltungsort

Das Spenerhaus
Dominikanergasse 5, 60311 Frankfurt 
Tel. 069-21651410
www.spenerhaus.de

Anmeldung

Melden Sie sich bitte bis zum 05.10.2020 an.

Senden Sie uns hierzu eine E-Mail an: bag@familienbildung-deutschland.de unter Angabe

1. Vor- und Nachname
2. Name Einrichtung
3. Adresse mit Bundesland
4. Telefonnummer unter der wir Sie derzeit erreichen können
5. personalisierte E-Mail-Adresse
6. Veranstaltung-Nr.
7. Info ob eine Mitgliedschaft besteht

Bitte nutzen Sie für die Anmeldung nicht den Anmeldebogen!


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