Fort­bil­dung zum Genera­tio­nen­lot­sen erfolg­reich abge­schlos­sen

30.03.2020 | FBS Dül­men

Fort­bil­dung zum Genera­tio­nen­lot­sen nach dem Dül­me­ner Modell mit 22 Teil­neh­men­den erfolg­reich in der FBS Dül­men abge­schlos­sen

Dül­men. In der Fami­li­en­bil­dungs­stät­te (FBS) Dül­men nah­men 21 Teil­neh­me­rin­nen und eins Teil­neh­mer im Alter zwi­schen 23 und 66 Jah­ren am Bau­stein 1: Fort­bil­dung zum „Genera­tio­nen­lot­sen nach dem Dül­me­ner Modell“ am letz­ten Wochen­en­de erfolg­reich teil. Vie­le Teil­neh­men­de kamen aus Flens­burg, Kiel, Bre­men, Han­no­ver, Pader­born, aber auch aus dem Ruhr­ge­biet und dem gan­zen Müns­ter­land zur Fort­bil­dung nach Dül­men, zum Teil mit Über­nach­tung vor Ort an.

Die­se in die­ser Form in Deutsch­land bis­her ein­ma­li­ge Fort­bil­dung, wur­de 2014 von der Fami­li­en­bil­dungs­stät­te Dül­men in Zusam­men­ar­beit mit der Fach­hoch­schu­le (FH) Müns­ter unter Lei­tung von Prof. Dr. Jörn Dum­mann, dem Mehr­ge­nera­tio­nen­haus (MGH) Dül­men und dem Pro­jekt Inter­ge­ne­ra­ti­ves Zen­trum Dül­men, heu­te ein­sA – „Ein Haus für Alle“ gemein­sam ent­wi­ckelt. Mit dem Ziel ehren‑, neben- und haupt­amt­li­che Mit­ar­bei­ter und Mit­ar­bei­te­rin­nen aus päd­ago­gi­schen Ein­rich­tun­gen, Ver­ei­nen, Ver­bän­den und Kir­chen­ge­mein­den für die Ent­wick­lung und Eta­blie­rung genera­ti­ons­über­grei­fen­der Bil­dungs­an­ge­bo­te zu sen­si­bi­li­sie­ren.

Irm­gard Neuß, Lei­te­rin der FBS Dül­men gab pra­xis­nah eine theo­re­ti­sche und prak­ti­sche Ein­füh­rung in die genera­ti­ons­über­grei­fen­de Arbeit in ins­ge­samt 16 Unter­richts­ein­hei­ten. Die Besu­cher der Fort­bil­dung bestä­tig­ten der Refe­ren­tin zum Abschluss eine abwechs­lungs­rei­che und sehr gelun­ge­ne Fort­bil­dung, die nicht nur Theo­rie ver­mit­tel­te, son­dern auch inter­es­san­te Pra­xis­bei­spie­le, so dass man eine gute Vor­stel­lung von Inter­ge­ne­ra­ti­ver Arbeit ins­be­son­de­re auch im zukünf­ti­gen ein­sA Dül­men erhal­ten konn­te.

Sie beka­men neue Denk­an­stö­ße aus dem Blick­win­kel der genera­ti­ons­über­grei­fen­den Arbeit und vie­le prak­ti­schen Anre­gun­gen, wie sie mit ein­fa­chen Metho­den, die genera­ti­ons­über­grei­fen­de Arbeit in ihrem Pra­xis­all­tag in der Kin­der- und Senio­ren Tagess­pfle­ge, Kita, Fami­li­en­zen­trum, Mehr­ge­nera­tio­nen­haus, Betreu­ungs­grup­pen für Men­schen mit Demenz, Alten­hil­feein­rich­tun­gen und in der kirch­li­chen Gemein­de­ar­beit umsetz­ten kön­nen. Ins­be­son­de­re berich­tet Neuß auch über ihre per­sön­li­chen Erfah­run­gen aus Modell­pro­jek­ten der inter­ge­ne­ra­ti­ven (genera­ti­ons­über­grei­fen­den) Arbeit in Osaka/Japan, die sie 2019 pri­vat ken­nen gelernt hat­te.

Inzwi­schen errei­chen auch vie­le über­re­gio­na­le Anfra­gen die Fami­li­en­bil­dungs­stät­te Dül­men, für wei­te­re Fort­bil­dungs­an­ge­bo­te in die­sem neu­en päd­ago­gi­schen Feld der Inter­ge­ne­ra­ti­ven Arbeit, was einen immer grö­ße­ren Stel­len­wert in der päd­ago­gi­schen Arbeit bekommt.

Die nächs­te „Fort­bil­dung zum Genera­tio­nen­lot­sen“ — Bau­stein 1, fin­det am Frei­tag, 26.02. und Sams­tag. 27. Febru­ar 2021 von 9:00 bis 16:15 Uhr im ein­sA – „Ein Haus für Alle“, Bült 1 in Dül­men statt. Ein Auf­bau­kurs zur Inter­ge­ne­ra­ti­ven Fach­kraft (Bau­stein 2) wird auf­grund des hohen Inter­es­ses der Teil­neh­men­den vor­aus­sicht­lich wie­der für das Früh­jahr 2021 geplant.

Wei­te­re Inter­es­sier­te kön­nen sich jetzt schon bei der FBS Dül­men vor­mer­ken las­sen.

Ansprech­part­ne­rin:
Irm­gard Neuß, Lei­te­rin
Tel.: 02594/9430–0/-12
Wei­te­re Infos: www.fbs-duelmen.de

Nach erfolg­rei­cher Teil­nah­me freu­ten sich die 22 Teil­neh­men­den über ihre Beschei­ni­gung als „Genera­tio­nen­los­te nach dem Dül­me­ner Modell“. Sie reis­ten aus Flens­burg, Kiel, Bre­men, Han­no­ver, Pader­born, aus dem Müns­ter­land und dem Ruhr­ge­biet extra an.


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